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Dr. Czarina Wilpert

Mitgründerin und Vorstandsmitglied

In den USA geboren

Dr. Czarina Wilpert, geboren in Los Angeles, Kalifornien (USA), ist mexikanisch-amerikanischer Herkunft. Nach ihrem Studienabschluss an der Technischen Universität Berlin war sie als Sozialforscherin am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), am Institut für Soziologie der TU Berlin und am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) tätig. Zur Zeit ist sie Gastwissenschaftlerin am Fachgebiet Arbeitslehre, Technik und Partizipation an der TU Berlin.

1988 führte sie in Zusammenarbeit mit der UNESCO eine internationale Tagung zum Thema Frauen und Migration an der TU Berlin durch. Diese Tagung war der Anstoß für sie und einige engagierte Studentinnen, I.S.I. e. V. zu gründen und ein Ausbildungsprojekt für Immigrantinnen, die eine Existenzgründung vorhaben, zu entwickeln.

Für ihr Engagement insbesondere mit Immigrantinnen und jungen Frauen, für die sie ein herausragendes Vorbild mit Blick auf Selbständigkeit und Emanzipation ist, wurde Frau Wilpert mit dem Berliner Frauenpreis 2006 ausgezeichnet. Im Jahr 2017 erhielt sie den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Shahla Payam

Vorstandsmitglied

Im Iran geboren

Shahla Payam, geboren im Iran, ist Informatikerin und Mitgründerin des gemeinnützigen Vereins für iranische Naturwissenschaftler*innen und Ingenieur*innen. Neben der Erfahrung in der Selbständigkeit als Inhaberin eines internationalen Handelsunternehmens liegt ihr Schwerpunkt in der Bildungs- und Erziehungsarbeit.

Frau Payam ist Gründerin unterschiedlicher Non-Profit-Organisationen im Bereich der interkulturellen Bildung: IKIB e.V. (Interkulturelle Kooperation für Internationals Berlin) sowie SABA (Bildung und Ausbildung für Frauen in Afghanistan).

Ferner arbeitet sie als Sprachmittlerin, freie Mitarbeiterin und Dozentin.

Frau Payam engagiert sich seit vielen Jahren für traumatisierte Flüchtlinge. Bei der DRK war sie 14 Jahre in der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge tätig. Zudem engagiert sie sich bei Kommmit e.V. (Behandlungsstelle für Flüchtlinge), Reachout e.V(Opfer rassistischer Gewalt) und FaZIT Potsdam. Zusätzlich arbeitet sie als Bildungsbeauftragte beim Bildungswerk Berlin.

Dr.-Ing. Umut  Kienast-Duyar

Vorstandsmitglied

In der Türkei geboren

Dr.-Ing. Umut Kienast-Duyar ist türkischer Herkunft und lebt seit 1996 mit Unterbrechungen in Berlin.

Sie ist Stadtplanerin sowie Mitglied in der Architektenkammer Berlin und hat langjährige Erfahrung in interaktiven und partizipativen Planungsmethoden, Bewohner*innenaktivierung, Fortbildung von Mitarbeiter*innen der Verwaltung und Kommunalberatung in Deutschland, der Türkei, dem Kosovo, Kuwait, Mosambik und in Südafrika.

Für Umut Kienast-Duyar ist die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt die wichtigste Säule des interkulturellen Zusammenhalts in der Gesellschaft. 

Türkisch ist ihre Muttersprache. Ebenso spricht sie fließend Deutsch, Englisch und Portugiesisch.

Zurzeit arbeitet sie als freiberufliche Planerin und Beraterin und ist Gast-Professorin an der Universität Kassel.

Arabieh Badawi

Vorstandsmitglied

In Syrien geboren

Arabieh Badawi ist Ingenieurin von Beruf, stammt aus Syrien und lebt seit sieben Jahren in Berlin. Hier gründete sie ihre Firma im Bereich Engineering und Unternehmensberatung.

Ihre langjährige Tätigkeit in einer männerdominierten Branche hat sie zur Entscheidung geführt, sich für die Emanzipation und ökonomische Selbständigkeit der Frauen durchzusetzen. Für mehrere Jahre engagierte sie sich ehrenamtlich für Flüchtlinge und Neuankömmlinge in Deutschland.

Als Einwanderin ist sie überzeugt, dass Weiterbildungsmaßnahmen für Migrant*innen von großer Bedeutung sind, um ihre soziale und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu fördern.

Aseman Bahadori

Aseman Golshan Bahadori

Vorstandsmitglied

In Deutschland geboren

Aseman Golshan Bahadori ist Persisch, Deutsch, Kölsch und een beetje Nederlands. Sie ist Expertin für politische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mit Fokus auf Sozialunternehmen und dem Non-Profit Sektor.

In der Vergangenheit widmete sie sich vor allem der Forschung im Bereich Flucht & Migration und war ebenfalls hauptverantwortliche Wissenschaftlerin für Deutschlands erste Langzeitstudie zum Thema Grundsicherung.

Aseman ist in ihrer Freizeit politisch aktiv und engagiert sich für dekoloniale Perspektiven und intersektionales Handeln. Studiert hat sie in Maastricht, Helsinki und Utrecht und hat einen Master of Science in Migrationswissenschaften.