Inna Herlina

Indokultur Consulting, deutsch-indonesische interkulturelle Beratung

Inna Herlina

Inna Herlina kommt aus Indonesien. Sie war bereits seit über zehn Jahren Dozentin für Indonesisch und interkulturelle Kommunikations-Trainerin für deutsch-indonesische Beziehungen in Berlin, als sie sich dafür entschied, ihr eigenes Unternehmen „Indokultur Consulting“ zu gründen.

Warum hast du dich für die Selbständigkeit entschieden?

Ich lebe seit über 20 Jahren in Deutschland; hier habe ich sehr viele unterschiedliche Erfahrungen im Bereich Sprache und Kultur, besonders in Bezug auf die deutsch-indonesische Interkulturalität gesammelt und eine bestimmte Expertise zu diesen Themen aufgebaut.

An der Humboldt Universität habe ich meine Bachelorarbeit in Regionalstudien Asien-Afrika geschrieben und meinen Master in Religion und Kultur absolviert. Nebenbei habe ich in verschiedenen Unternehmen gearbeitet, war als freie Redakteurin und Journalistin bei der „Deutschen Welle“ unterwegs und an mehreren Volkshochschulen als Dozentin für die indonesische Sprache und Kultur tätig.

Während dieser Zeit bemerkte ich, als in Deutschland lebende Indonesierin, dass es viele Unterschiedlichkeiten zwischen der deutschen und der indonesischen Kultur gibt, die auf den ersten Blick für „Anfänger*innen“ nicht einfach zu ergreifen sind. Diese müssen oft auf beiden Seiten erklärt werden, um Missverständnisse zu vermeiden.

Daher entschied ich mich 2010, ein Unternehmen für die deutsch-indonesische Kultur zu gründen, das als Brücke zwischen den beiden Kulturen stehen kann. So ist „Indokultur Consulting“ entstanden.

Was bietet Dein Unternehmen an?

In meinem Unternehmen bieten wir interkulturelle Beratung über Indonesien und Deutschland sowie Sprachkurse, Workshops und Übersetzungen an.

Wir betreuen meistens deutsche Geschäftsleute von verschiedenen Firmen, die in Indonesien eine Zusammenarbeit anknüpfen möchten und Einheimische aus Indonesien, die in Deutschland etwas aufbauen möchten.

Wie hat I.S.I. dich auf deinem Weg in die Selbständigkeit unterstützt?

Bevor ich meine Gründungsidee umgesetzt habe, besuchte ich bei I.S.I. verschiedene Kurse im Bereich Selbständigkeit. Ein sehr wichtiges Thema war für mich die Website-Erstellung. Hier habe ich gelernt, meine eigene Webseite selbständig aufzubauen und konnte dadurch mein Unternehmen und meine Dienstleistungen professionell online präsentieren.

Besonders schätzte ich die Atmosphäre und die Zusammenarbeit mit den anderen Frauen. Die Vielfalt habe ich als sehr positiv erlebet und wurde dadurch immer mehr ermutigt.

Was würdest du anderen Frauen empfehlen, die sich selbständig machen möchten?

Ich empfehle jeder Frau mit Migrationshintergrund, keine Angst davor zu haben, in die Selbständigkeit einzutreten, auch wenn sie die deutsche Sprache nicht perfekt beherrscht. Jede von uns hat dafür andere Besonderheiten und Fähigkeiten, die wir umsetzen können.

Kontaktmöglichkeiten zu Inna

www.indokultur.com