Podcast-Folge #7: Irina Gelwer, Business Consultant & Coach

Folge #7: Irina Gelwer, Business Consultant & Coach

„Wenn deine Persönlichkeit wächst und sich entwickelt, entwickelt sich dein Business auch“ sagt die 40-jährige kasachisch-stämmige Business Consultant & Coach Irina Gelwer, die viele Jahre als Projektleiterin und Prozessmanagerin arbeitete, bevor sie sich dann entschied, einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen.

In den Kursen, die sie bei ISI anbietet, hilft sie gründungsinteressierten Frauen, an ihren Gefühlen zu arbeiten und die inneren Blockaden zu lösen. Denn die hindern die Frauen, ihr großes Vorhaben Selbständigkeit zu verwirklichen.

In unserer 7. Podcast-Folge erzählt Irina auch, wie sie selbst den Weg in die Selbständigkeit gewagt hat. Lassen Sie sich ermutigen und inspirieren.

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Weitere spannende Podcast-Episoden kommen demnächst, immer einmal im Monat – Bleiben Sie dran!

Ein Podcast von I.S.I. e. V. | Interviews von/mit Sou-Yen Kim | Schnitt und Postproduktion von Angelica Germanà Bozza

Newsletter #21 | Februar 2021

Sie dürfen gespannt sein, was Sie in den kommenden Wochen erwartet!

In unserem Februar-Newsletter präsentieren wir die nächststartenden Online-Kurse und -Events für (angehende) Selbständige sowie eine neue Episode des „Selbständige Immigrantinnen“ Podcasts.

Viel Spaß beim Lesen und Zuhören >>> Newsletter Februar 2021

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„Female Entrepreneurs in Berlin“ – Online Event in Kooperation mit „Because Berlin“

Online-Veranstaltung "Female Entrepreneurs in Berlin"
in Kooperation mit "Because Berlin"

Im Rahmen unserer englischsprachigen Kurs- und Eventreihe organisieren wir in Kooperation mit Because Berlin eine Online-Veranstaltung für und über „Female Entrepreneurs in Berlin„. 

This exciting online event will bring together Berlin-based international female founders and women aiming to become self-employed. 

During the event you will have the opportunity to learn more about the first steps into self-employment in Germany and you will hear the first-hand experiences and insights of two women entrepreneurs in Berlin, working respectively in the Tech and in the Art sector. You will also have the chance to raise your questions on I.S.I.’s and Because Berlin’s services to support founders in Berlin and to engage in discussions on the two above-mentioned sectors

Save the Date: Thursday, February 25, 2021 | 16h30 – 18h00

The programme and registration details will be shared very soon.

Bleiben Sie dran, um mehr zu erfahren | Stay tuned!

Podcast-Folge #6: Enhbold Neuhaus, Gründerin von „Kaschmir & Mehr“

Folge #6: Enhbold Neuhaus, Gründerin von „Kaschmir & Mehr“

Unter dem Label „Kaschmir & Mehr“ verkauft Enhbold Neuhaus seit 2009 nachhaltig produzierte Mode und Bekleidungsaccessoires aus mongolischer edler Wolle. Ihre Geschäftsidee entstand fast durch Zufall, doch der Aufbau ihres eigenen Business war keine leichte Aufgabe. Enhbold erinnert uns daran, niemals das Ziel aus den Augen zu verlieren, nicht aufzugeben, immer offen fürs Neues zu sein, erst recht in schwierigen Zeiten.

Gleich auf Spotify oder SoundCloud abspielen.

Die erste Folge des Jahres ist erschienen. Weitere spannende Podcast-Episoden hören Sie einmal im Monat – Bleiben Sie dran!

Ein Podcast von I.S.I. e. V. | Interviews von/mit Sou-Yen Kim | Schnitt und Postproduktion von Angelica Germanà Bozza

MUNTAHA DARKALI

"Aleppo Al Shahba" Catering

„Ich finde, man ist sehr eingeschränkt, wenn man nur an seiner eigenen Perspektive interessiert ist. Die Welt ist groß, und man kann sie besser verstehen, wenn man andere Kulturen kennenlernt.“

Muntaha Darkali kam 2015 aus Aleppo nach Berlin. Sie hat sich mit ihrem besonderen Catering-Service mit frischen und leckeren Gerichten aus Syrien selbständig gemacht. Mit Expertise und Leidenschaft bringt Muntaha den charakteristischen Geschmack und die typischen Aromen ihrer Heimatküche auf unsere Tische.

Woher kam die Idee, einen Catering-Service zu gründen?

In Syrien war ich Arabischlehrerin in einer Grundschule. Kochen war schon immer meine Leidenschaft. Das habe ich von meiner Mutter übernommen, die eine hervorragende Köchin war. Außerdem ist meine Heimatstadt berühmt für ihre Kochkultur: nirgendwo in Syrien kann man so gut essen wie in Aleppo.

Als ich schon eine Weile in Berlin war, fragte mich ganz spontan eine deutsche Freundin, die ein großer Fan meiner Küche ist: „Warum machst du dich nicht in der Gastronomie selbständig?“. Sie musste es mir nicht zweimal sagen.

War das denn so einfach?

Naja, das ist natürlich leichter gesagt als getan. Ich wusste damals nichts darüber, wie man in Deutschland ein Geschäft gründen kann.

Bis ich auf I.S.I. gestoßen bin.

Hier wurde ich zu allen Fragen der Gründung beraten. Gleichzeitig habe ich sehr wichtige Kenntnisse über Businessplan-Erstellung, Buchhaltung, Online-Marketing und Website-Erstellung u.v.m. erworben.

Mit I.S.I. bin ich sehr zufrieden. Hier habe ich viele nette Leute aus der ganzen Welt kennengelernt. Das ist sehr schön. Kulturelle Vielfalt finde ich sehr positiv. Ich finde, man ist sehr eingeschränkt, wenn man nur an seiner eigenen Perspektive interessiert ist. Die Welt ist groß, und man kann sie besser verstehen, wenn man andere Kulturen kennenlernt.

Was ist an deinem Angebot besonders?

Ich biete frische und hochqualitative, hausgemachte Gerichte an.

Es werden meistens traditionelle Gerichte gekocht. Allerdings mit meinem einzigartigen Geschmack aus einer speziellen Mischung aus Gewürzen, die ich selber entwickelt habe. Das ist mein Geheimnis!

Ich habe eine große Auswahl an Gerichten nicht nur mit Fleisch, sondern auch vegetarisch und vegan. Es gibt nicht nur Falafel, wie viele denken mögen. Sogar vegane Süßigkeiten biete ich an.

Ich frage immer meine Kunden, welche Zutaten ihnen am besten schmecken. Mein Ziel ist, dass sie sich wie zu Hause fühlen, wenn sie bei mir bestellen.

Durch mein Angebot möchte ich Aleppos leckeres Essen und Kochkultur in Berlin bekannt machen.

Kontaktmöglichkeiten zu Muntaha

 

Newsletter #20 | Januar 2021

Neues Jahr, neues Glück.

Das neue Jahr bringt uns neue Chancen und – natürlich – auch neue Herausforderungen. Damit Sie weiter motiviert bleiben, stets über die aktuellen kostenfreien Existenzgründungskurse auf dem Laufenden sind und dadurch Ihre beruflichen Vorsätze, Träume und Ziele erfüllen, präsentieren wir Ihnen unseren Januar-Newsletter: Spannende Onlinekurse und -Veranstaltungen sowie eine neue inspirierende Podcast-Folge warten auf Sie…

Viel Spaß beim Lesen und Zuhören >>> Newsletter Januar 2021

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INNA HERLINA

"Indokultur Consulting" - Deutsch-indonesische interkulturelle Beratung

„Ich entschied mich, ein Unternehmen für die deutsch-indonesische Kultur zu gründen, das als Brücke zwischen den beiden Kulturen stehen kann.“

Inna Herlina kommt aus Indonesien. Sie war bereits seit über zehn Jahren Dozentin für Indonesisch und interkulturelle Kommunikations-Trainerin für deutsch-indonesische Beziehungen in Berlin, als sie sich dafür entschied, ihr eigenes Unternehmen „Indokultur Consulting“ zu gründen.

Warum hast du dich für die Selbständigkeit entschieden?

Ich lebe seit über 20 Jahren in Deutschland; hier habe ich sehr viele unterschiedliche Erfahrungen im Bereich Sprache und Kultur, besonders in Bezug auf die deutsch-indonesische Interkulturalität gesammelt und eine bestimmte Expertise zu diesen Themen aufgebaut.

An der Humboldt Universität habe ich meine Bachelorarbeit in Regionalstudien Asien-Afrika geschrieben und meinen Master in Religion und Kultur absolviert. Nebenbei habe ich in verschiedenen Unternehmen gearbeitet, war als freie Redakteurin und Journalistin bei der „Deutschen Welle“ unterwegs und an mehreren Volkshochschulen als Dozentin für die indonesische Sprache und Kultur tätig.

Während dieser Zeit bemerkte ich, als in Deutschland lebende Indonesierin, dass es viele Unterschiedlichkeiten zwischen der deutschen und der indonesischen Kultur gibt, die auf den ersten Blick für „Anfänger*innen“ nicht einfach zu ergreifen sind. Diese müssen oft auf beiden Seiten erklärt werden, um Missverständnisse zu vermeiden.

Daher entschied ich mich 2010, ein Unternehmen für die deutsch-indonesische Kultur zu gründen, das als Brücke zwischen den beiden Kulturen stehen kann. So ist „Indokultur Consulting“ entstanden.

Was bietet Dein Unternehmen an?

In meinem Unternehmen bieten wir interkulturelle Beratung über Indonesien und Deutschland sowie Sprachkurse, Workshops und Übersetzungen an.

Wir betreuen meistens deutsche Geschäftsleute von verschiedenen Firmen, die in Indonesien eine Zusammenarbeit anknüpfen möchten und Einheimische aus Indonesien, die in Deutschland etwas aufbauen möchten.

Wie hat I.S.I. dich auf deinem Weg in die Selbständigkeit unterstützt?

Bevor ich meine Gründungsidee umgesetzt habe, besuchte ich bei I.S.I. verschiedene Kurse im Bereich Selbständigkeit. Ein sehr wichtiges Thema war für mich die Website-Erstellung. Hier habe ich gelernt, meine eigene Webseite selbständig aufzubauen und konnte dadurch mein Unternehmen und meine Dienstleistungen professionell online präsentieren.

Besonders schätzte ich die Atmosphäre und die Zusammenarbeit mit den anderen Frauen. Die Vielfalt habe ich als sehr positiv erlebet und wurde dadurch immer mehr ermutigt.

Was würdest du anderen Frauen empfehlen, die sich selbständig machen möchten?

Ich empfehle jeder Frau mit Migrationshintergrund, keine Angst davor zu haben, in die Selbständigkeit einzutreten, auch wenn sie die deutsche Sprache nicht perfekt beherrscht. Jede von uns hat dafür andere Besonderheiten und Fähigkeiten, die wir umsetzen können.

Kontaktmöglichkeiten zu Inna

MARTA PALACIOS

"Palacios & Palacios" - Käsespezialitäten aus Spanien

Seit mehreren Generationen ist Marta Palacios‘ Familie im Bereich Viehzucht, Milchproduktion und Landwirtschaft in der spanischen Region Castilla-La Mancha tätig. Um handwerklich hergestellte regionale Käsesorten und andere köstliche Spezialitäten aus Spanien in Deutschland bekannt zu machen, hat Marta 2019 ihr eigenes Unternehmen „Palacios & Palacios“ in Berlin gegründet.

„Das Gemeinschaftsgefühl, das ich bei I.S.I. mit vielen Frauen aus unterschiedlichsten Ländern erlebt habe, hat eine wichtige Rolle für meine Motivation gespielt.“

Erzähl uns über deine Geschäftsidee. Woher kommt sie und wie hast du sie entwickelt?

Als ich vor 6 Jahren nach Deutschland kam, wollte ich anhand meiner langjährigen Tätigkeit in der Filmbranche, einfach in diesem Bereich weiter arbeiten. Doch unterschiedliche Ereignisse führten mich zur Intuition, meine Kreativität zusätzlich auch in die Entwicklung einer Geschäftsidee für ein neuartiges eigenes Business fließen zu lassen.

Die Idee von „Palacios & Palacios“ kam mir als ich merkte, dass das Angebot an spanischen Lebensmittelprodukten in Deutschland nicht der hochwertigen Qualität und der Vielfalt entspricht wie solcher, die in Spanien vermarktet werden. Ich war erstmal enttäuscht, zumal ich wusste, dass spanische Produkte in Deutschland einen guten Ruf haben und es eine Klientel dafür gibt. Dann begriff ich es als Chance!

Ich komme aus einer Feinschmeckerfamilie aus Castilla-La Mancha (Heimat des Manchego DOP Käses), die seit über 100 Jahren mehrmals ausgezeichnete Manchego-Schafe besitzt. Mit ihrer Milch wird der Manchego-Käse produziert. Daher kennen wir uns als Familie damit aus und haben den Kontakt zu vielen Käse Produzenten.

Dadurch ermutigt, habe ich meinen Vater involviert, der in Spanien lebt und für eine lange Zeit im Export tätig war (mein Vater ist 75 Jahre alt! – Doch er ist immer noch aktiv und freut sich über die Arbeit mit jüngeren Leuten). Wir haben unser Familienunternehmen zusammen aufgebaut. Daher „Palacios & Palacios“.

Was bietet dein Unternehmen an?

Durch die Zusammenarbeit mit kleinen Käseproduzenten in Spanien bringen wir handwerklich hergestellte Produkte nach Deutschland und bieten den Kunden hier sowohl bessere Qualität als auch eine breitere Auswahl an Produkten an. 

Authentizität ist eine unserer Besonderheiten.

Neben dem Verkauf ist die fachliche Beratung der Kunden hier in Deutschland für mich sehr wichtig. Ich informiere meine Kunden (vor allem im Bereich B2B) über die Herstellung, die Herkunft und die Eigenschaften jedes Produktes und berate sie, was u.a. die Vorbereitung und die möglichen Kombinationen mit anderen Produkten angeht. 

Durch unser Unternehmen möchten wir eine Brücke zwischen den beiden Ebenen – Produzent und Kunde – aufbauen. Das Gute daran ist, dass beide Seiten auch davon profitieren. Die kleinen spanischen Familienbetriebe können ihre selbsthergestellten Produkte durch uns als Vermittler in Deutschland verkaufen und die deutschen Endverbraucher bekommen originale, hochwertige Regionalprodukte direkt aus Spanien.

Wie war dein Weg in die Selbständigkeit?

Zuerst wusste ich, dass die Sprache ein Hindernis sein könnte und ich habe versucht, so schnell wie möglich Deutsch zu lernen. Bei einer Veranstaltung über Migration bin ich durch eine Bekannte auf I.S.I. aufmerksam geworden. Mit Hilfe der in den Kursen erworbenen Kompetenzen (besonders habe ich mich über die Online-Marketing bezogenen Kurse gefreut) und dank der ausführlichen Beratungen, konnte ich mich selbständig machen.

Außerdem hat das Gemeinschaftsgefühl – compañerismo, das ich bei I.S.I. mit vielen Frauen aus unterschiedlichsten Ländern erlebt habe, eine wichtige Rolle für meine Motivation gespielt.

Was würdest du anderen Frauen empfehlen, die sich selbständig machen möchten?

Das wichtigste ist, aktiv zu sein – auch wenn man nur eine grobe Idee davon hat, was man für ein Geschäft aufbauen möchte – und versuchen, neue Leute zu treffen und immer etwas Neues zu lernen. Das hilft dabei, eine „Community“ von Gleichgesinnten aufzubauen, Vorbilder zu finden und Tipps zu bekommen. Weiterhin würde ich ihnen empfehlen, Geduld zu haben und sich nicht nur langfristige- sondern auch konkrete kurzfristige Ziele zu setzten, die uns helfen Schritt für Schritt voranzukommen.

Kontaktmöglichkeiten zu Marta

 

FOROUGH & SAHAR SODOUDI

"Dr & Dr Middle Eastern Culture and Food Lab"

„Die Entscheidung, uns beruflich umzuorientieren trafen wir in einer besonderen Phase unseres Lebens: trotz unserer Bildungsabschlüsse sahen wir bezüglich unserer Karriere einer ungewissen Zukunft entgegen.“

Forough und Sahar Sodoudi sind aus dem Iran stammende promovierte Zwillingsschwestern mit langjähriger Erfahrung in Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement. Zusammen gründeten sie Dr & Dr Middle Eastern Culture and Food Lab mit der Vision, die Kultur des Nahen Ostens kulinarisch und sinnlich erfahrbar zu machen.

Wie seid ihr zur Idee gekommen, euch im Bereich Gastronomie selbständig zu machen?

Erstens wollten wir die zahlreichen faszinierenden und positiven Aspekte der Kultur des Nahen Ostens sichtbar machen, die oft durch Religion und Politik in den Hintergrund gerückt werden. Unsere Esskultur ist ein hervorragendes Beispiel davon.

Diese Entscheidung, uns beruflich umzuorientieren trafen wir übrigens in einer besonderen Phase unseres Lebens: trotz unserer Bildungsabschlüsse sahen wir bezüglich unserer Karriere einer ungewissen Zukunft entgegen. Mit unseren Doktortiteln – (Forough in Geophysik/Seismologie und Sahar in Klimawissenschaften und Nachhaltigkeit) – und viel Erfahrung als Akademikerinnen strebten wir Führungspositionen und unbefristeten Stellen in der Lehre an. Doch wurden unsere Erwartungen nicht erfüllt, im Gegenteil wir haben uns oft aufgrund unserer Herkunft diskriminiert gefühlt.

Daher kam die Idee, ein Projekt zu starten, um die Vorurteile über den Nahen Osten abzubauen und die positiven Seiten unserer Kultur zu präsentieren.

Was ist das Besondere am „Middle Eastern Culture and Food Lab“?

Wir sind keine einfache Catering-Firma. Kultur und eine gewisse Ästhetik sind wesentlicher Teil unseres Konzeptes.

Unsere Aktivität beinhaltet einerseits ein kreatives Catering als auch Kochkurse mit kulturellen Komponenten (z.B. Kalligraphie, Literatur, Musik). Andererseits werden wir Filmabende mit kulinarischer Begleitung und kulturelle Veranstaltungen organisieren, zu denen die Künstlerinnen aus Nahostländern zur Präsentation ihrer Kunstwerke nach Berlin kommen.

Dadurch wollen wir ein neues Bild vom Nahen Osten erschaffen, das die politischen Grenzen überschreitet.

Wie habt ihr es geschafft, euer Geschäft so schnell auf die Beine zu bringen?

In unseren früheren Tätigkeiten hatten wir schon kaufmännisches Wissen und Management-Erfahrung erworben. Diese Kenntnisse haben wir durch mehrere I.S.I.-Kurse wie „Orientierung zur Existenzgründung“, „Businessplan-Erstellung“, „Steuern und Buchhaltung“ und Coachings ergänzt und vertieft.

Danach wurden wir durch die Plattform „Gründerszene“ unterstützt, die unseren Catering-Service für ihre Events wie „Spätschicht“ und „HR Day“ gebucht hat. Die Gäste waren von unserem Angebot begeistert und unsere Visitenkarten wurden schnell verteilt. So haben wir unsere erste Kunden gewonnen. Davon abgesehen können wir auch auf ein breites Netzwerk im akademischen Umfeld zählen.

Kontaktmöglichkeiten zu Forough und Sahar

 

ARABIEH BADAWI

"Arabieh Engineering and Business Consulting"

„Da ich in Syrien bereits 10 Jahre selbständig war, setzte sich plötzlich dieser Gedanke fest: ich kann es wieder tun. Warum denn nicht?“

Arabieh Badawi kommt aus Syrien. Sie hat in Damaskus Ingenieurwissenschaften in der Fachrichtung Maschinenbau studiert und 30 Jahre lang als Ingenieurin gearbeitet. Seit 2013 lebt sie in Deutschland.

Womit hast du dich in Deutschland selbständig gemacht?

Ich bin im Engineering und Business Consulting tätig.

Meine Firma vermittelt Hochtechnologie. Also Maschinen und Anlagen z.B. zur industriellen Fertigung von Produkten, Verpackungsmaschinen, Kühl- und Gefrieranlagen.

Die Beratung in diesem Feld ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Dienstleistung. Ich arbeite international.

Wie war dein Weg in die Selbständigkeit?

In Deutschland angekommen war es für mich, als müsste ich bei null anfangen. Sprache lernen, Zeugnisse anerkennen lassen, eine Arbeit finden.

Meine Berufserfahrungen schienen erst einmal keine Rolle zu spielen. Ich fand einfach keine Anstellung.

Da ich in Syrien bereits 10 Jahre selbständig war, setzte sich plötzlich dieser Gedanke fest: ich kann es wieder tun. Warum denn nicht?

Wie bist du vorgegangen?

Ein Bekannter erzählte mir von I.S.I. Hier erlangte ich Wissen in Marketing, Buchhaltung und Steuern, das ich sehr gut mit meinen bereits gemachten Erfahrungen ergänzen konnte.

Außerdem hatte ich glücklicherweise noch Kontakte aus der Zeit, in der ich als Ingenieurin in meiner Heimat arbeitete. Diese konnte ich reaktivieren.

Was würdest du anderen zukünftigen Gründerinnen empfehlen?

Versucht im Austausch mit anderen zu bleiben, die euch unterstützen, motiviert zu bleiben.

Bei I.S.I. beispielsweise habe ich neben dem Fachwissen vor allem von den Lebenserfahrungen der ganz unterschiedlichen Teilnehmerinnen profitieren können.

Kontaktmöglichkeiten zu Arabieh